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11.08.2022

Millennial Insights: Reisen in der Krise

Weitab der Normalität, aber Fernweh im Herzen

Lockdown Nummer 2, und wieder gehört der Tourismus zu den großen Verlierern der Krise. Die ohnehin gebeutelte Branche steht wiederholt vor einer der größten Herausforderungen der aktuellen Zeit. Wie sieht es aber in den Köpfen der Konsumenten aus? Ist Reisen überhaupt denkbar? Wie machen die Millennials 2020 Urlaub?

Wir haben während des ersten Lockdowns nachgefragt und erstaunliche Insights bekommen. VISUAL STATEMENTS hat dazu das Instagram Story Format genutzt und eine interaktive Form der Befragung geschaffen. Es entstand eine Umfrage, die den Nutzern auf Augenhöhe begegnet, Social Listening mit Erfolg. Über 24.000 Teilnehmer haben mitgemacht und ihre ganz persönliche Meinung mit VISUAL STATEMENTS geteilt. 

Dabei wurden keine Preise oder andere Anreize in Aussicht gestellt, sondern eine rein organische Befragung durchgeführt. Diese beruhte auf kompletter Freiwilligkeit der Nutzer, was die Ergebnisse in der heutigen Zeit des Information Overloads, noch besonderer macht.

Wie fielen aber nun die Ergebnisse aus? 

Für diejenigen, für die Reisen überhaupt in Frage kam, immerhin 48% der Befragten, ging der Trend in diesem Jahr ganz klar zu kürzeren Reisen im Inland oder näheren Ausland. “Raus in die Natur” war das Motto, anstelle von Städtetrips. Außerdem wurde die Ferienwohnung für die Millennials zur attraktiven Alternative neben einem Hotel.

Regionale Reiseziele konnten diesen Trend bestätigen. Rückblickend erinnert man sich daran, oftmals überfüllte Wanderparkplätze, Seen, Parks oder ähnliches im Sommer vorgefunden zu haben. Spontanes Reisen, statt langer Vorplanung waren angesagt, fliegen wollten die Millennials, nur so kurz wie möglich und auch stornierbar sollten die Angebote sein.

Wird das auch in Zukunft so bleiben? Wir werden zum Jahresbeginn 2021 noch einmal nachfragen und sind sehr auf die Ergebnisse gespannt. Einen Lockdown hat die Branche im Frühjahr geschafft, aber werden die Betriebe einen weiteren verkraften? Wir drücken die Daumen für ein gutes 2021.